Tierschutzverein Dippoldiswalde u.U.e.V. (Rabenauer Str. 40 · 01744 Dippoldiswalde) - Ein neues Zuhause für zwei Sorgenkinder

 

 

 

 

 

 

Hurra ich habe eine liebe Familie gefunden!

 

Hurra, ich habe nun, nach zwei unglücklichen Vermittlungen, endlich eine liebe Familie gefunden. Mir geht es richtig gut und ich bin glücklich hier.

Auch habe ich liebe Kinder welche immer mit mir spielen. 

Ich möchte mich hier noch einmal herzlich bedanken auch im Namen des Tierheimteams.

Liebe Grüße

Euer Strolchi

 

 

 

 

Kati hat ein Zuhause

Unsere Kati hat nach langem Warten ein liebevolles Zuhause gefunden. Auch der Erreger FIP stellt für ihre neue Besitzerin kein Problem dar. Wir wünschen Kati und ihrer neuen Familie alles Gute und noch viel Freude miteinander.

 

 

 

Die "Sächsische Zeitung" schrieb auf auf ihrer Dippser Lokalseite am 7. Februr 2012:

Ein neues Zuhause für zwei Sorgenkinder

Von Regine Schlesinger

Dippoldiswalderin nimmt Katzen aus dem Tierheim bei sich auf. Dass beide ein Handicap haben, stört die Tierfreundin nicht.


Ein neues, liebevolles Zuhause haben Micke (r.) und Hermine seit einigen Tagen bei Heidi Drews gefunden. Foto: Egbert Kamprath

Ute Weißbach, die Chefin des Dippser Tierschutzvereins, hatte es schon nicht mehr zu hoffen gewagt. Doch der unerwartete Fall ist eingetreten: Zwei Sorgenkinder unter den Bewohnern des Reichstädter Tierheimes, die beiden Katzen Hermine und Micke, haben ein neues Zuhause gefunden.

Bei vielen anderen Tieren, die das Heim auf dem Reichstädter Industriegelände im Laufe der Jahre aufgenommen hat, ist das eine ganz selbstverständliche Sache. Nicht so bei diesen beiden Samtpfoten. Für sie brauchte es schon jemanden mit einem ganz großen Herzen für die Tiere, jemanden, der sich nicht an den Handicaps stört, die beide Katzen mitbringen, jemanden wie die Dippoldiswalderin Heidi Drews.

Der 54-Jährigen schenkte ihre Tochter vor etwa acht Jahren ein kleines Kätzchen. An der hing ihr ganzes Herz. Doch im November vergangenen Jahres wurde die Katze, die den hübschen Namen Krümel trug, plötzlich krank und starb kurz darauf. An dem Verlust hat Heidi Drews bis heute schwer zu tragen.

Ein Tipp von der Tierärztin

Trotz ihres Kummers begann sie, sich nach einem neuen tierischen Freund umzuschauen. Schließlich erfuhr sie über die Dippoldiswalder Tierärztin Gabriele Zimmermann vom schweren Schicksal der Katze Hermine, einer Bewohnerin des Reichstädter Tierheimes, mit dem die Tierärztin zusammenarbeitet. Hermine wurde im März 2011 schwer verletzt, mit Bisswunden und vereiterten Augen im Wald gefunden. Die Tierärztin hat ihr trotzdem eine Chance gegeben. So konnte zusammen mit dem Tierheim Hermine wieder gesund gepflegt werden. Allerdings ist sie fast blind. Ein Auge fehlt und das andere ist getrübt. Als Heidi Drews zusammen mit ihrer Tochter das Tierheim besuchte, um sich Hermine anzuschauen, lernten sie aber auch die Katze Micke kennen.

Die hatte 14 ihrer 16 Lebensjahre ein gutes Zuhause mit vielen Freiheiten bei einer Dauercamperfamilie. Doch ihr Frauchen musste vor zwei Jahren zurück nach Dresden ziehen. Katze Micke konnte nicht mit und kam ins Dippoldiswalder Tierheim. Aufgrund ihres hohen Katzenalters standen ihre Aussichten, ein neues Zuhause zu finden, nicht besonders gut.

Aus eins werden zwei

Auf der Heimfahrt vom Tierheim überlegten die beiden Frauen dann, welche der beiden Katzen ein neues Zuhause bekommen sollte. Doch sich für eine der beiden Katzen zu entscheiden und die andere im Heim zurückzulassen, das brachte Heidi Drews mit ihrem großen Herzen für Tiere am Ende nicht fertig. Daher leben nun seit wenigen Tagen alle beide bei ihr und fühlen sich rundherum wohl. Froh ist die Dippoldiswalderin besonders darüber, dass die nahezu blinde Hermine sich in ihrer neuen Umgebung rasch zurechtgefunden hat.

Auch für eine Besonderheit beim Füttern ihrer beiden neuen Mitbewohner hat Heidi Drews einen Weg gefunden. Hermine verträgt kein Nassfutter, deshalb können beide ihre Mahlzeiten nicht zusammen einnehmen und müssen nacheinander verköstigt werden. Das bedeutet zusätzlichen Aufwand, den Heidi Drews aber gerne auf sich nimmt, Hauptsache, ihre beiden Schützlinge fühlen sich wohl. Eine Freigängerin wie früher auf dem Campingplatz wird Micke nicht wieder werden. Dazu sei die Straße, an der sie wohne, zu sehr befahren, sagt Heidi Drews. Aber da ist ja auch noch der Garten und mit ein paar Vorsichtsmaßnahmen wird Micke den bald erkunden können.