Tierschutzverein Dippoldiswalde u.U.e.V. (Rabenauer Str. 40 · 01744 Dippoldiswalde) - bis 2013

Zuallererst möchte ich mich ganz herzlich bei all den Tierfreunden bedanken, die zu unserem Tierheimfest „Weihnachten im Tierheim“ am 30. November so zahlreich zu uns gekommen sind, obwohl – wie jedes Jahr – am 1. Adventswochenende die vielfältigsten Aktivitäten und Veranstaltungen der Vorweihnachtszeit die Besucher lockten.

Unsere Tiere (und wir) wurden wieder mit vielen Geschenken, von Futter über Waschpulver, Spielsachen usw. bis zu einem wunderschönen Kratzbaum bedacht; im Namen der Tiere: DANKE. Aufgrund der allseits bekannten finanziellen Probleme im laufenden Jahr haben wir im Personalbereich ab April mit nur zwei Tierpflegerinnen (in Teilzeit und ein Bundesfreiwilligendienstleistender) versucht, die anfallenden Arbeiten zu erledigen – ohne Urlaub, ohne Krankschreibung – ein unhaltbarer Zustand, die Tiere müssen an sieben Tagen in der Woche ordentlich versorgt werden..., Fundtiere sind aufzunehmen, Tiervermittlungen sind zu gewährleisten, Tierarztbehandlungen usw. abzusichern...

Also: Wir benötigen dringend eine Tierpflegerin für den Katzenbereich (24 Stunden/Woche), Realschul- und Facharbeiterabschluss sowie Mobilität vorausgesetzt), vorerst befristet aus der näheren Umgebung. Interessierte (mit vollständigen Bewerbungsunterlagen) melden sich bitte telefonisch unter 03504/619950 oder 03504/611185 zwecks Abstimmung eines Termins zum Vorstellungsgespräch.

Ein weiteres Problem ist: Wir möchten hiermit diejenigen unserer Tierfreunde ansprechen, die interessiert und bereit wären, sich in die Vorstandsarbeit einzubringen – um es auf den Punkt zu bringen: Wir brauchen dringendst einen arbeitsfähigen Vorstand – bestehend aus fünf vertretungsberechtigten Mitgliedern (Mitgliedschaft im Verein und Wahl vorausgesetzt), das heißt, fünf Personen teilen sich in die Erledigung der laufenden Geschäfte des Vereins. Das ist machbar, andere Tierschutzvereine machen uns das vor (zum Teil mit weniger Personen), setzt allerdings auch die Bereitschaft voraus, das, wofür man sich bereiterklärt hat, ehrenamtlich auch zu tun.

Ich selbst bin aufgrund meiner ständig zunehmenden gesundheitlichen Probleme nicht mehr in der Lage, im Alleingang alles abzufangen und bitte hier um Hilfe im Interesse des Fortbestandes und der Fortführung des Tierheimbetriebes und der Vorstandsaufgaben auf gleichbleibendem Niveau – wir haben nicht umsonst die Plakette „Tierheim nach den Richtlinien des Deutschen Tierschutzbundes“ erhalten.

Nun wünsche ich allen unseren Tierfreunden in nah und fern eine schöne Adventszeit, ein besinnliches Weihnachtsfest und für das Jahr 2014 alles, alles Gute, danke im Namen des Vorstandes für jede gewährte Unterstützung und bitte Brauni Foto: Katrin Thiele Sie gleichzeitig, uns auch weiterhin die Treue zu halten und uns entsprechend Ihrer Möglichkeiten materiell oder finanziell zu unterstützen, jeder Euro zählt...

Ute Weißbach, Vorsitzende

Und jetzt meldet sich „Herminchen“ – unser ehemaliges Sorgenkind zu Wort:

Ich möchte mich gern bei den lieben Menschen bedanken, die mich gefunden und nicht übersehen haben, die sich die Mühe gemacht haben, mich zum Tierheim zu bringen. Auch möchte ich mich bei Tierärztin Gabriele Zimmermann bedanken, die mit ihrem Team keine Mühe gescheut hat, alles für den Erhalt meines kleinen Katzenleben zu tun.

Natürlich möchte ich mich auch bei den Pflegerinnen und Pflegern im Tierheim bedanken, die so liebevoll Geduld mit mir hatten und mich mit ihrer Fürsorge auf die Beine gebracht haben...

Nur mit dem Zutun Aller kann ich heute (mit einem kleinen Kasper in mir) über meine große Wiese im Garten springen und tollen, wie ein junges Steinböckchen. In der Wohnung gibt es kein Hindernis oder Hürden. Alles ist auf mich eingerichtet und Frauchen hat viel mit mir trainiert und geübt, dass ich mich zurecht finde. Mit den Rasselbällen spiele ich die Holztreppe hoch und runter – das klappert so herrlich.

Frauchens Wäsche und Handtücher eignen sich hervorragend zum Nest bauen und kuscheln. Was sie benötigt, gebe ich natürlich freiwillig zurück, dafür hole ich mir was anderes.....Juhu

Liebe Grüße von Herminchen

PS von Frauchen:

Ich bin überglücklich dieses kleine lebendige und lebensfrohe Samtpfötchen bei mir zu haben. Sie macht so viel Freude, das kann man gar nicht mit Worten ausdrücken!!!

Heidi Drews
 

"Biene" geb. im August 2012
Sie ist eine total liebevolle und sehr verschmuste Mietz.

 

Sie hat am Auge eine ausgeheilte Wunde. Durch eine schon ältere Verletzung entstand eine Entzündung des Auges und der Bindehaut. Bei der Heilung sind Nickhaut und Bindehaut mit dem Auge verwachsen. Weiterhin konnte bei Biene leider durch eine Mißbildung am Uterus keine komplette Kastration durchgeführt werden. Die Gebärmutter ist entfernt, aber ein Eierstock ist verblieben. Sie wird noch rollig, kann aber nicht mehr trächtig werden. Diese Rolligkeit wird momentan durch eine Spritze (alle 5 Monate - 15,00 €) unterdrückt, kann aber auch mit Tabletten erfolgen. Trotz dieser kleinen Fehler sucht Biene ein schönes Zuhause wo sie viel Liebe und Zuwendung bekommen darf.


 

Kati,  geb. ca 2007 
ist eine ruhige und liebe "Glückskatze"

 

 

Leider wurde festgestellt das sie mit der Krankheit FIP infiziert, diese aber nicht ausgebrochen ist. Dies kann nur passieren wenn sie hohem Stress ausgesetzt ist, an anderen schweren Erkrankungen leidet oder bereits sehr alt ist. Falls diese Krankheit zum Ausbruch kommt, kann sie zum Tode führen da es keine Heilung gibt. Unsere Kati sucht deshalb ein liebevolles, ruhiges Zuhause in dem sie noch viele Jahre leben kann.


 

 

Unsere Tiere brauchen Hilfe!
Erhalt des Tierheimes Reichstädt!

Liebe Tierfreunde, liebe Einwohner,

unser schönes Tierheim in Dippoldiswalde / Reichstädt braucht dringend Hilfe zur Überbrückung einer finanziellen Notlage im 2. Halbjahr 2013.

Diese ist unter anderem durch steigende Kosten, aufgebrauchte Rücklagen und unzureichende Zuschüsse der Vertragsgemeinden entstanden.

Ein neues Betreiberkonzept im Jahre 2014 kann diese Situation zum Besseren wenden.

Bis dahin brauchen wir aber Unterstützung von Tierfreunden, Unternehmen und Kommunen, denen die Liebe zu Haustieren, Fundtieren und der Tierschutz am Herzen liegt.

Jede Spende, jeder Euro hilft, dass wir unseren Tieren im Tierheim Reichstädt auch weiterhin ein Zuhause bieten können und nicht schließen müssen.

Auch der Deutsche Tierschutzbund hilft in dieser Notlage, denn für jeden bis Ende Oktober gespendeten Euro legt dieser einen weiteren Euro drauf.

Bitte helfen Sie unseren Tieren und unserem Verein!

Danke sagt Ihnen

Bernd Greif
(Landrat a. D. des ehemaligen Weißeritzkreises)

Wichtiger Hinweis: Da auf den Kontoauszügen die Adresse der Spender leider nicht ersichtlich ist, bitten wir alle Spender - die eine Spendenbestätigung wünschen - uns ihre Anschrift per Telefon (03504-619950), E-Mail: tierheim@dippoldiswalde.de oder schriftlich mitzuteilen. Vielen Dank!


 

 Zum Wandertag auch ins Tierheim

Der Wandertag am 2. Juli führte die Klasse 1 der Grundschule Ruppendorf auch in unser Tierheim. Die Kinder, ihre Klassenleiterin und auch etliche Eltern, welche die Klasse begleiteten, besuchten die Katzen und Hunde. Von Seiten des Tierheimes waren kleine Überraschungen vorbereitet - neben Süßigkeiten gab es auch Fotos zur Erinnerung an diesen Besuch. Besonders gefreut haben sich die Tiere und ihre Betreuer darüber, dass jedes Kind persönlich eine kleine Spende, insgesamt in Höhe von 41,50 €, an Frau Weißbach überreichte.

Von diesem Geld werden „Spielsachen“ für die Schützlinge im Tierheim gekauft.

Wir haben uns sehr über den Besuch, das Interesse an den Tieren und natürlich die Überraschung der kleinen Tierfreunde gefreut und sagen nochmals Danke im Namen der Tiere.


 

Lieber Besuch im Tierheim

Im April und Mai diesen Jahres konnten wir sehr lieben Besuch im Tierheim begrüßen - die Kinder der Klasse 4b der Grundschule Ruppendorf und der Klasse 3b der Grundschule Reichstädt besuchten unsere Tiere und übergaben 150 Euro bzw. 115 Euro als Erlöse aus Tombola und Kuchenbasar und wollten damit unserem Tierheim helfen. Eine wunderschöne und liebevoll gebastelte Wandzeitung schmückt nun als Erinnerung an den Besuch unser Tierheim. Wir danken ganz herzlich - auch im Namen der Tiere - DANKE. Ein paar Naschereien und viele „Schnappschüsse“ von unseren Samtpfoten, die wir den kleinen Tierfreunden zur Verabschiedung mitgaben, werden sicherlich auch dazu beitragen, dass man sich ab und an gern an den Besuch im Tierheim erinnert und - wer weiß - dieser nicht der letzte war...

Heute möchten wir unseren Tierfreunden einmal unser „Stummelchen“ vorstellen, eine ganz, ganz liebe Katze, genügsam, unauffällig, die vor einem Jahr mit ihren drei Babys aus Schmiedeberg zu uns kam; die Kleinen haben mittlerweile in Dresden, Pirna und Freital ein schönes Zuhause gefunden, nur ihre Mutti ist eben immer noch bei uns und sehnt sich auch nach einer lieben Familie. Ihr Handicap, das eigentlich keines ist - ihr kurzes Stummelschwänzchen, mit dem sie ins Tierheim kam und nach dem sie ihren Namen erhielt - kann, wenn sie sich zum Beispiel freut, ganz toll wackeln!
„Stummelchen ist ca. 2009 geboren, gesund, kastriert und geimpft, kann als Wohnungskatze oder - nach entsprechender Eingewöhnungszeit - auch als Freigängerin gehalten werden. Sie wünscht sich ein bleibendes, liebes Zuhause, gern bei ruhigen Menschen, die ihr die Zeit geben, volles Vertrauen zu fassen und wird es ihnen mit viel Liebe danken. Vielleicht bekommt „Stummelchen“ doch nun auch bald Besuch?

Ute Weißbach
Vorsitzende Tierschutzverein Dippoldiswalde u. U. e. V.


 

Große Kreisstadt Dippoldiswalde zeichnete Frau Weißbach, Vorsitzende des Tierschutzvereins Dippoldiswalde und Umgebung e. V., mit dem Großen Zinnteller aus

Die Laudatio von Oberbürgermeister Ralf Kernd:

Im Jahr 1997 setzten sich mehrere Tierfreunde im Rathaus von Dippoldiswalde zusammen. Anlass waren streuende Katzen und herrenlose Hunde nicht nur im Stadtgebiet von Dippoldiswalde. Notdürftig waren und wurden diese Tiere damals unter anderem im städtischen Bauhof untergebracht.

Gleichzeitig schloss ein Tierheim im damaligen Weißeritzkreis. Es war nicht nur die Pflichtaufgabe der Kommune, es waren Tierfreunde, die etwas für diese Tiere tun wollten. Im Juli 1997 wurde von 13 Tierfreunden der Tierschutzverein Dippoldis-walde und Umgebung e.V. gegründet.  An dessen Spitze stand und steht bis heute als Vorsitzende eine Frau. Nun schon seit über 15 Jahren.

Ziel dieser Tierfreunde war aber nicht nur der Tierschutz allein, es sollte den herrenlosen und abgegebenen Tiere eine tiergerechte Unterkunft geboten und diese dann in neue Familien untergebracht werden. Ein Tierheim, ein neues Tierheim sollte es werden. Wenn man sich dieses Tierheim heute ansieht, ist es kaum vorstellbar dass dies ehrenamtlich entstanden ist. Vor allem der Vereinsvorsitzenden ist es gelungen die vielen Sponsoren zu gewinnen.

Sie holte den Tierschutzbund Deutschland e.V. Bonn, sächsische Ministerien, den sächsischen Städte- und Gemeindetag, das damalige RP, das Landrats und Arbeitsamt und viele ,viele andere mit in das Boot. Viele auch hier und heute anwesende Handwerker, Gewerbetreibende, Händler, Ingenieurbüros und Bürger unserer Stadt aber auch aus anderen Kommunen konnten gewonnen werden. Selbst das Armeemuseum in Dresden war vor ihrem Anliegen nicht sicher.

Am 15.06.2002 konnte das Tierheim in Betrieb genommen werden. In den folgenden Jahren wurden ständig Erweiterungen vorgenommen. Nicht einfach war und ist es, das Tierheim täglich am Leben zu erhalten. Auch hier gelingt es der Vorsitzenden immer wieder alte und neue Verbündete zu aktivieren.

Aufopferungsvoll und mit viel Initiative, in unzähligen Stunden ist es ihr und den vielen Tierfreunden gelungen:

Sehr beliebt und fest im Veranstaltungsplan der Stadt eingebunden sind die von unserem Tierschutzverein jährlich organisierten Frühlings- und Sommerfeste sowie das Weihnachten im Tierheim in Reichstädt. Diese Feste mit ihrem Anliegen zur Unterstützung des Tierheimes ziehen viele Gäste nicht nur aus Dippoldiswalde, sondern aus der gesamten Region an.

Auf Beschluss des Stadtrates der Großen Kreisstadt Dippoldiswalde wird in Anerkennung ihres besonders großen ehrenamtlichen Engagements mit dem Großen Zinnteller ausgezeichnet: Frau Ute Weißbach.


 

Zun neuen Jahr

Das neue Jahr ist noch jung - und ich möchte nicht versäumen, all denen zu danken, die uns im letzten Jahr finanziell und materiell unterstützt haben, so dass wir zum Beispiel mit Baumaterialien Schäden, die zwangsläufig nach 10-jährigem Tierheimbetrieb nicht zu vermeiden sind, beseitigen und endlich den Eingangsbereich pflastern und die Hundeausläufe ausbessern konnten.

Sehr gefreut haben wir uns auch über die Reaktion auf unsere Bitte betreffs einer Waschmaschine und bedanken uns ganz herzlich bei allen, die uns diesbezüglich helfen wollten bzw. uns geholfen haben. Ganz toll war auch die Resonanz auf die „Weihnachtswünsche“ für unsere Heimbewohner - DANKE für finanzielle Zuwendungen, Tierfutter, Waschpulver, Spielsachen, Transportbehälter, Decken, Wäsche und vieles mehr.

Die Räumlichkeiten und Gänge im Tierheim haben neuen, farblich abgestimmten Anstrich erhalten - freundlich und zum Wohlfühlen für unsere Tiere, ihr „Personal“ und ihre Besucher. Letztere sind immer herzlich willkommen, denn es warten zur Zeit noch 45 Stubentiger und drei Hunde auf tierliebe Mitmenschen und letztendlich ein schönes Zuhause für immer.

Wir wünschen all unseren Tierfreunden und ihren Familien für das neue Jahr Gesundheit, Glück sowie Freude und bitten Sie ganz herzlich darum, uns auch weiterhin die Treue zu halten und mit Spenden zum Erhalt des Tierheimes beizutragen und sich selbstverständlich vor Ort über die Verwendung Ihrer Zuwendungen zu überzeugen; denn Transparenz ist eine Grundforderung an ein Tierheim im Deutschen Tierschutzbund e. V. Ein tierischer Gruß und ein Dankeschön von diesen Samtpfoten.

Ute Weißbach
Vorsitzende

Foto: Birgit Göbel


 

Informationen aus dem Tierheim...

Nun ist auch das Jahr 2012 bald Vergangenheit und wir bereiten unser letztes Vereinsfest „Weihnachten im Tierheim“ vor. Ungewöhnlich hoch ist zum Zeitpunkt die Zahl der Katzen – so leben rund 60 Samtpfoten im Tierheim – davon allein reichlich 20 im Alter max. bis 5 Monate. Jahre und älter sind nur einige wenige Tiere. Entsprechend hoch ist dann auch der Kosten- und Pflegeaufwand. In diesem Zusammenhang haben wir schon seit längerem ein großes Problem - und das ist unsere zur Zeit einzige, vor Jahren aus zweiter Hand erstandene Waschmaschine, die täglich fast ununterbrochen in Betrieb ist.

Wir haben deshalb eine ganz große Bitte an unsere Tierfreunde – kann uns und den Tieren da vielleicht jemand helfen?
Steht da evtl. irgendwo eine zu entbehrende Maschine? Wir würden uns riesig freuen, denn eine Neuanschaffung übersteigt bei dem schon genannten hohen Tierbesatz und dem daraus resultierenden hohen Aufwendungen unsere Finanzen.
Denn vorrangig brauchen wir verstärkt Junior-Katzenfutter, kompostierbare Klumpstreu und Waschpulver/Weichspüler – diese Dinge stehen auch auf dem Wunschzettel an den Weihnachtsmann, denn der sorgt sich doch auch um die Tiere!
Und nun – wie leider schon so oft ein Beispiel dafür, wie Menschen mit wahrscheinlich „überflüssigen“ Tieren umgehen: In einem Hausflur des Dippser Neubaugebietes waren die beiden ganz lieben und ca. 10 Wochen alten Katerchen in einem zugeklebten Windelbehälter einfach „abgestellt“ worden. Aufmerksame Tierfreunde brachten sie dann zu uns ins Tierheim.

Ich wünsche eine angenehme Vorweihnachtszeit und lade unsere Tierfreunde und solche, die es werden wollen, ganz herzlich ein, unsere Tiere am 1. Dezember im Tierheim zu besuchen.
Und – der Weihnachtsmann hat schon ganz fest zugesagt – er kommt auch zu uns! Dann vielleicht bis bald!

Ute Weißbach, Vorsitzende


 

15 Jahre Tierschutzverein - 10 Jahre Tierheim

Nun sind bereits 15 Jahre seit unserer Vereinsgründung ins Land gegangen - und unser Tierheim besteht nun auch schon 10 Jahre. Wenn man zurückblickt auf die Anfänge - nach der Wende zu Beginn der 90er Jahre hatten wir die üblichen Tierprobleme (hauptsächlich mit streunenden Katzen) in der Stadt - aber wir kannten aus DDR-Zeit weder Tierschutzvereine noch Tierheime. Also galt es sich zu orientieren, zu recherchieren und so nahm dann nach anfänglichen notdürftigen Versuchen, Tiere unterzubringen auf dem Bauhof, ein Gedanke immer mehr Gestalt an - der Gedanke, selbst ein Tierheim zu errichten.

Und dann waren es schwere, aber auch schöne Jahre, mit Höhen und Tiefen bis zum ersten Spatenstich, Richtfest und die Inbetriebnahme des Tierheimes am 15.06.2002; Jahre, geprägt von Optimismus, Zusammenhalt und Initiativen auf breitester Ebene, Hilfe und Unterstützung durch das Regierungspräsidium, den Landkreis, den Deutschen Tierschutzbund e. V., die Agentur für Arbeit, die ABS Osterzgebirge, Sparkasse, die Stadt Dippoldiswalde und weitere Kommunen, Gewerbetreibende aus nah und fern sowie viele, viele Tierfreunde, welche auf die vielfältigste Art finanziell, materiell und personell dazu beitrugen, dass aus einem Wunschtraum Realität werden konnte. Hier sei nochmals allen, die geholfen haben, von Herzen gedankt. Mit der Inbetriebnahme des Tierheimes begann dann die Realisierung, das wahre Leben, ein Verein mit einem Zweckbetrieb (bei Vorlage entsprechender Voraussetzungen z. T. auch Geschäftsbetrieb) mit allen Rechten und Pflichten eines Arbeitgebers. Dem haben wir uns freiwillig gestellt - dies war und ist unser Ziel - den Tieren zu helfen, die unsere Hilfe und Zuwendung brauchen, die den Menschen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert sind, sich nicht wehren können, die gefundenen, ausgesetzten, klein und krank weggeworfenen und herrenlosen Tiere, die wir aufnehmen, liebevoll versorgen und dann versuchen, ein schönes und bleibendes Zuhause zu finden.

In den ersten Jahren war durch die Förderung notwendiger Arbeitskräfte (wobei wir bereits ab 2003 eine und dann weitere AK selbst finanzieren mussten) durch die AfA und später die ARGE sowie finanzielle Unterstützung durch u. a. die Sparkasse, den Landkreis sowie Spenden der Tierheimbetrieb relativ gesichert - bis ca. 2006. Unsere beste Zeit hatten wir, als durch den Landkreis Weißeritzkreis mit seinem Landrat, Herrn Greif, erreicht wurde - im Einvernehmen mit allen Städten und Gemeinden im Rahmen der Solidargemeinschaft - die Finanzierung der Pflichtaufgabe der Kommunen, die Fundtierbetreuung, über die sogenannte Sockelfinanzierung plus Bezahlung der ersten 28 Tage zu regeln.

Dies war dann ein Jahr nach der Kreisfusion Vergangenheit. Die Förderung von Arbeitskräften durch die Jobcenter u. a. sind gegen Null gefahren, der Landkreis gewährt keine Unterstützung (wäre freiwillig) mehr; Versuche, unser Tierheim so nebenbei mal zu „vereinnahmen“, konnten abgewehrt werden, weitere Anfeindungen und äußerst „unschöne“ Vorkommnisse (einschl. zweier Hausverbote) gehören ebenso zu einem Rückblick wie auch sehr viele schöne Momente. Viele Tierfreunde unterstützen unsere Arbeit nach wie vor, Herr Greif, Landrat a. D. ebenso - auch dafür möchte ich an dieser Stelle ganz herzlich DANKE sagen.

Wir haben ein sehr schönes Tierheim, liebevoll eingerichtete Katzenzimmer (8 Räume), 2 Quarantäneräume mit insgesamt 22 großen gefliesten Boxen; 6 unserer Katzenzimmer verfügen über schön gestaltete, großzügige Freigehege. Dazu kommt unser Hundehaus mit jeweils Freigehege, zwei Hunde-Quarantänezimmer im Haupthaus, eine Freizwingeranlage sowie ein großer Gruppenauslauf. Lohn unserer Arbeit sind unsere schönen, gesunden Tiere - zu unserem „Sommerfest“ anlässlich 15 Jahre Tierschutzverein und 10 Jahre Tierheim konnten sich wieder viele Besucher davon überzeugen. Für die großzügigen Spenden darf ich mich im Namen des Vorstandes an dieser Stelle ganz herzlich bedanken.

Doch unsere Arbeit ist wie die vieler anderer Tierheime nur ein Tropfen auf den heißen Stein; es gibt soviel Elend und Leid, das unseren Mitgeschöpfen angetan wird - hier ist die Regierung gefordert - Bund und Land, um endlich entsprechende verbindliche Regelungen für den Tierschutz gem. des bereits im GG seit 2002 verankerten Staatsziels zu treffen. Wir hier brauchen eine rechtsverbindliche Verordnung zur Fundtierbetreuung, keine Empfehlung - und das ist Kompetenz der Landesregierung. Schließlich nehmen Vereine Pflichtaufgaben der Kommunen wahr - auch ein Novum ...

Wenn ich mich hier zu unserem Tierheim geäußert habe, so darf Eines nicht vergessen werden - ohne unseren damaligen Bürgermeister, Herrn Bellmann, gäbe es heute kein Tierheim. Sein großes Engagement, sein persönlicher Einsatz in der Vorbereitungsphase, als Gründungsmitglied unseres Vereins sowie seine unermüdliche, tatkräftige und praktische Hilfe beim Bau des Tierheimes sind und bleiben als ganz wichtige Säulen unvergessen.

Wir, der Vorstand und die Mitglieder des Tierschutzvereins Dippoldiswalde u. U. e. V. werden sein Andenken stets in Ehren halten. Wir bedauern zutiefst, dass Herr Bellmann schon von uns gehen musste. Er hatte ein Herz für Menschen und für die Tiere.

Ute Weißbach, Vorsitzende


 

Heute über zwei Tierschicksale etwas Positives

Malte

Als entkräftetes Bündel durch die Mitarbeiter des Ordnungsamtes von Dippoldiswalde in einer Decke getragen, am 15. März 2011 vom Gelände der Talsperrenverwaltung Malter ins Tierheim gebracht, hat er sich zu einem ganz tollen Hund entwickelt (von 16 auf 28 kg) und ist nicht mehr wiederzuerkennen.

Malte hat ein neues schönes Zuhause mit Haus und Grundstück und ganz lieben Familienanschluss in Bannewitz gefunden und genießt sein schönes „Hundeleben“ in vollen Zügen. Bei seinem Besuch Anfang November im Tierheim ist das oben stehende Foto entstanden.

Hermine

Aus einem jämmerlichen Bündel Leben ist nach ca. sieben Monaten im Tierheim eine Mieze geworden, die jetzt Hell und Dunkel unterscheiden
kann. Wie man sieht (Foto) versucht sie zu spielen (ein Tischtennisball macht Geräusche und daran orientiert sie sich).

Das Hauptproblem war neben einer schweren Bissverletzung am Hals der Zustand der Augen; ihr rechtes Auge durch Katzenschnupfen verwachsen und verklebt – das linke Auge komplett zerstört.

Durch eine OP konnten durch die Tierärztin Frau Zimmermann die zerstörten Augenstrukturen komplett entfernt und die Augenhöhle chirurgisch verschlossen werden. Die Verklebungen des linken Auges wurden zum Teil gelöst.

Wir hoffen nun, für diese liebe Katze doch noch das schöne geeignete Zuhause – ruhig und das Tier nicht überfordernd – zu finden. Sie ist so genügsam und möchte nur Liebe und Zuneigung, und das hat sie sich wahrlich verdient.

Danke an alle, die in den letzten Monaten am Schicksal dieser beiden bemitleidenswerten Findlinge Anteil genommen und uns durch Spenden
unterstützt haben.

Ute Weißbach

Veröffentlicht in "Dippolds Bote" vom 17.11.2011


 

Informationen aus dem Tierheim Reichstädt... (09. August 2011)

Nachdem uns in den letzten anderthalb Jahren so ungefähr alles, was man sich an negativen „Überraschungen“ nur vorstellen kann, widerfahren ist und mehrfach Kräfte aus den unterschiedlichsten (stets subjektiv motivierten) Gründen vereint versuchten, u. a. das Tierheim zu unterwandern bzw. gleich zu vereinnahmen, Falschdarstellungen verbreiteten bzw. direkt zum Ausdruck brachten, dass eine „Überlebenschance“ des Reichstädter Tierheimes nicht gewollt ist – ist es für uns ganz besonders wichtig und gut zu wissen, dass uns die vollste Unterstützung vieler Tierfreunde und Personen des öffentlichen Lebens nach wie vor sicher ist. Überwältigend wie nie zuvor z. B. War die Spendenbereitschaft zum „Frühlingsfest“ im April diesen Jahres und die vielen uns bis dato unbekannten Besucher; so haben die „Querelen“ letztlich dazu geführt, dass sich viele Tierfreunde sagten „da gucken wir uns das Tierheim in Reichstädt einfach mal an“ - ein toller Nebeneffekt im Ergebnis...
Man hat auch schließlich nicht vergessen, dass unser Heim für die Tiere des ehemaligen Weißeritzkreises mit der Hilfe und Unterstützung auf breitester Ebene errichtet wurde, dafür sprechen auch die heute noch selbstverständlichen Anrufe der Bürger bei Tierproblemen aus dem gesamten ehemaligen Weißeritzkreis bei mir.

Unerwartet trafen uns im vergangenen Jahr zwei Sturmschäden. Im Frühjahr stürzte eine Vielzahl der Pallisaden an der Grundstücksgrenze zur Zimmerei Voigt ein; ein neuer Zaun (88 m) wurde gebraucht.
Hier hat Familie Schöbel aus Berreuth sofort mit nicht zu unterschätzender Selbstverständlichkeit organisatorisch, finanziell und materiell geholfen und so gemeinsam mit der Firma Frieß/Galabau Kleinopitz in kürzester Zeit sämtliche Pallisaden entfernt, abgefahren und an gleicher Stelle einen Maschendrahtzaun errichtet.
Dafür möchten wir hier nochmals ganz, ganz herzlich DANKE sagen.

Auch die „Weihnachtsüberraschung“ in Form von Schnee und Eis, die die Dächer unserer Katzenfreigehege fast zum Einsatz brachte, ist längst Vergangenheit und unsere Tiere spielen wieder sicher unter neuen Dächern der Firmen Zentsch und Drutschmann, wobei die zusätzlich montierten stabilisierenden Holzbalken in den Außengehegen sich sehr schön ins Bild einfügen; auch hier DANKE für die erbrachte (erschwingliche) Leistung der beiden Handwerkerbetriebe.

Unser Ziel ist der Erhalt unseres schönen Tierheimes sowie der Eigenständigkeit des Tierschutzvereins.
Dies zu realisieren bzw. zu festigen, erfordert die vielfältigsten Initiativen, Unterstützung in materieller und finanzieller Hinsicht, Aktivitäten unserer Tierfreunde in jeglicher Art usw.
Dem Entsprechendes ist auf den Weg gebracht bzw. Weiteres in Vorbereitung. Wir wünschen uns ganz sehr die Unterstützung unserer Tierfreunde, die uns als Wegbegleiter bis heute treu geblieben sind und auch weiter bitte bleiben möchten.

Noch ein Wort zum Schluss betreffs Pension im Tierheim: Geben Sie uns wie gewohnt Ihr Tier in Obhut (unter Vorbehalt wie stets), auch entgegen kursierender Bemerkungen – nach wie vor braucht ein Hund z. B. Keine Sechsfachimpfung (mit Zwingerhusten), sondern den üblichen aktuellen Impfschutz (5fach).

Unsere Tierhalter dürfen sicher sein, dass die uns anvertrauten Gäste mit der gewohnten Liebe, Sorgfalt und Zuwendung in der Urlaubszeit betreut werden.

Und nicht vergessen – alle Tierfreunde sind herzlich eingeladen zum „Sommerfest“ am 27. August 2011, 12.00 – 17.00 Uhr im Tierheim Reichstädt.

Ute Weißbach
Vorsitzende